Gemeinsam gegen Hass, Hetze und Ausgrenzung

Hass, Hetze und Ausgrenzung können Menschen verletzen und das gesellschaftliche Miteinander belasten. Wie können wir ihnen begegnen? Und was können wir selbst für ein respektvolles Miteinander tun?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich eine Gruppe von Schüler*innen der Oberstufe in einer kreativen Projektwerkstatt. Gemeinsam mit einem Kinder- und Jugendbuchautor setzten sich die Jugendlichen intensiv mit den Themen Ausgrenzung, Respekt und Vielfalt auseinander.

Ausgehend von der Erzählung „Du bist richtig, wie du bist“ sprachen die Schüler*innen über unterschiedliche Erfahrungen und die Gefühle, die durch Ablehnung und Ausgrenzung entstehen können.

Daraus entwickelten sie eigene Botschaften:

  • „Und wenn du mich dann traurig siehst, was hast du davon?“
  • „Du bist anders als ich, aber wir sind alle gleich.“
  • „Bevor du über mich urteilst, lerne mich erst einmal kennen.“

Anschließend setzten die Schüler*innen ihre Aussagen mit Mimik, Gestik und Körperhaltung in Standbildern um. Aus den entstandenen Fotografien und Botschaften wurden Plakate gestaltet, mit denen die Jugendlichen ein sichtbares Zeichen gegen Hass, Hetze und Ausgrenzung und für ein respektvolles Miteinander setzten.

Die Projektwerkstatt fand im Zusammenhang mit dem Demokratietag Rheinland-Pfalz statt und wurde im Unterricht vor- und nachbereitet.

Zweifach ausgezeichnet

Das Engagement der Schüler*innen fand auch außerhalb der Schule Anerkennung. Mit dem Projekt nahm unsere Schule an zwei Wettbewerben teil und wurde jeweils mit einem 1. Preis ausgezeichnet:

  • beim Wettbewerb „Rassismus – nein danke“ des städtischen Beirats für Migration und Integration
  • beim Wettbewerb „Mitgedacht – mitgemacht: Ich engagiere mich“ der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Die Auszeichnungen waren eine besondere Anerkennung für die Arbeit der Schüler*innen und für ihre klare Botschaft:

Respekt beginnt damit, einander kennenzulernen und einander zuzuhören.