Film ab! – Unser eigener Filmkrimi
Wie entsteht eigentlich ein Film? Was passiert vor der Kamera – und welche Aufgaben gibt es dahinter? In einem mehrwöchigen Filmprojekt konnten sich Schüler*innen unserer Schule intensiv mit den Themen Film, Schauspiel und Mediengestaltung beschäftigen und schließlich ihren eigenen Film produzieren.
Als technische Grundlage dienten die schuleigenen Tablets. Die Schüler*innen erprobten zunächst die Kamera- und Videofunktionen und lernten verschiedene Möglichkeiten kennen, eigene Filmaufnahmen zu erstellen und zu gestalten. Dabei erweiterten sie ganz praktisch ihre Medienkompetenz.
Vor und hinter der Kamera
Bevor die Dreharbeiten begannen, beschäftigte sich die Gruppe auch mit Elementen aus der Theaterpädagogik. In unterschiedlichen Spielen und Übungen ging es um Gefühle, Körpersprache, Mimik und Ausdruck. Die Schüler*innen konnten ausprobieren, wie unterschiedliche Stimmungen dargestellt werden und welche Wirkung das eigene Auftreten auf andere hat.
Anschließend entstand die Idee für einen eigenen Filmkrimi. Gemeinsam entwickelte die Gruppe die Handlung und erarbeitete ein eigenes Drehbuch. Dabei konnten die Schüler*innen ihre Vorstellungen einbringen und gemeinsam entscheiden, wie ihre Geschichte erzählt werden sollte.
Bei den Dreharbeiten gab es unterschiedliche Aufgaben zu übernehmen. Einige standen als Schauspielerinnen vor der Kamera, andere filmten oder übernahmen Aufgaben bei der Regie. So konnten die Schülerinnen herausfinden, welcher Bereich ihnen besonders liegt, und gleichzeitig erfahren, wie viele unterschiedliche Tätigkeiten notwendig sind, damit aus einer Idee schließlich ein Film entsteht.
Gemeinsam entsteht ein Film
Während des Projekts waren nicht nur Kreativität und technisches Geschick gefragt. Die Gruppe musste sich absprechen, Ideen diskutieren, Entscheidungen treffen und gemeinsam Lösungen finden. Aufnahmen wurden betrachtet und besprochen, das eigene Spiel reflektiert und die nächsten Schritte gemeinsam geplant.
So verband das Filmprojekt Medienbildung, kreatives Gestalten, Schauspiel und soziales Lernen. Die Schüler*innen konnten sich selbst in unterschiedlichen Rollen erleben und sowohl vor als auch hinter der Kamera Verantwortung übernehmen.
Am Ende entstand der selbst entwickelte Filmkrimi „Mord am Ellerbach“, den die Gruppe der Schulgemeinschaft präsentierte.
Aus einer ersten Idee war Schritt für Schritt ein eigener Film geworden – geplant, gespielt und gedreht von den Schüler*innen selbst.







