Unterstützung beim Übergang von der Schule in den Beruf
Der Übergang von der Schule in das Berufs- und Arbeitsleben ist für unsere Schüler*innen ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem möglichst selbstbestimmten Erwachsenenleben.
Berufliche Orientierung beginnt deshalb nicht erst kurz vor dem Ende der Schulzeit. Im Unterricht, bei Betriebserkundungen, in Praktika und durch unterschiedliche praktische Erfahrungen setzen sich die Schüler*innen mit ihren eigenen Fähigkeiten, Interessen und beruflichen Möglichkeiten auseinander.
Dabei arbeitet unsere Schule mit dem Integrationsfachdienst – Übergang Schule–Beruf (IFD-ÜSB) zusammen.
Individuelle Wege in das Arbeitsleben
Die beruflichen Möglichkeiten unserer Schüler*innen können sehr unterschiedlich sein. Deshalb geht es nicht darum, für alle denselben Weg vorzusehen.
Gemeinsam wird betrachtet:
- Welche Interessen und Fähigkeiten bringt eine Schülerin mit?
- Welche Tätigkeiten können gut ausgeführt werden?
- Welche Unterstützung wird benötigt?
- Welche Erfahrungen konnten bereits in Praktika gesammelt werden?
- Welche beruflichen Möglichkeiten kommen nach der Schule infrage?
- Welche weiteren Schritte sind notwendig?
Ein besonderes Anliegen ist es, unterschiedliche Möglichkeiten der Teilhabe am Arbeitsleben frühzeitig kennenzulernen und praktisch zu erproben.
Dabei werden auch Möglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in den Blick genommen.
Orientierung durch praktische Erfahrungen
Eine wichtige Grundlage beruflicher Orientierung sind praktische Erfahrungen in realen Arbeitszusammenhängen.
Praktika ermöglichen den Schüler*innen, verschiedene Tätigkeiten und Arbeitsbereiche kennenzulernen. Dabei können sie herausfinden, welche Aufgaben ihnen liegen, welche Anforderungen ein Arbeitsplatz stellt und welche Unterstützung sie benötigen.
Der Integrationsfachdienst kann diesen Prozess begleiten und gemeinsam mit Schule, Schüler*innen und weiteren Beteiligten berufliche Perspektiven entwickeln.
So werden Erfahrungen aus Unterricht und Praktikum nicht isoliert betrachtet, sondern für die weitere Berufswegeplanung genutzt.
Gemeinsam den Übergang planen
Ein gelingender Übergang von der Schule in das Arbeitsleben erfordert die Zusammenarbeit verschiedener Beteiligter.
Dazu gehören insbesondere die Schüler*innen selbst, ihre Eltern bzw. Sorgeberechtigten, die Schule, der Integrationsfachdienst und die jeweils zuständigen Leistungsträger. Je nach individuellem Berufsweg können weitere Einrichtungen, Beratungsstellen oder Betriebe hinzukommen.
Die Schüler*innen sollen dabei möglichst aktiv an der Planung ihres eigenen Weges beteiligt sein. Ihre Wünsche, Fähigkeiten, Erfahrungen und Unterstützungsbedarfe bilden eine wichtige Grundlage für die weiteren Entscheidungen.
Der Integrationsfachdienst – Übergang Schule–Beruf
Der Integrationsfachdienst – Übergang Schule–Beruf (IFD-ÜSB) unterstützt junge Menschen mit Behinderungen bei der beruflichen Orientierung und beim Übergang von der Schule in das Arbeitsleben.
An unserer Schule erfolgt die Zusammenarbeit mit den Fachdiensten für Arbeit und Integration der Evangelischen Heimstiftung Pfalz.
Die Begleitung kann unter anderem dabei unterstützen,
- persönliche Fähigkeiten und berufliche Interessen herauszuarbeiten,
- berufliche Möglichkeiten kennenzulernen,
- Praktika vorzubereiten und auszuwerten,
- Erfahrungen in Betrieben zu sammeln,
- Möglichkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu erkunden,
- geeignete Anschlussperspektiven zu entwickeln und
- den Übergang aus der Schule gemeinsam mit den beteiligten Stellen vorzubereiten.
Berufliche Teilhabe als Bildungsziel
Arbeit bedeutet weit mehr als Einkommen. Sie kann Selbstständigkeit, soziale Kontakte, Anerkennung, Tagesstruktur und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen.
Deshalb ist berufliche Orientierung an unserer Schule eng mit der Vorbereitung auf das Erwachsenenleben verbunden.
Unser Ziel ist es, dass unsere Schüler*innen ihre eigenen Fähigkeiten kennenlernen, unterschiedliche berufliche Möglichkeiten erfahren und ihren weiteren Weg möglichst informiert, beteiligt und selbstbestimmt mitgestalten können.
Kontaktdaten:
Oliver Seel
Fachdienste für Arbeit und Integration Übergang Schule – Beruf
Herrmannstraße 7
55545 Bad Kreuznach
Tel: 0671 – 79 46 88 27
Mobil: 0171 – 866 88 91






