Mut tut gut – eigene Grenzen wahrnehmen und schützen

Wie erkenne ich, wenn mir eine Situation unangenehm ist? Wie kann ich deutlich Nein sagen? Und an wen kann ich mich wenden, wenn ich Hilfe brauche?

Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich unsere Schüler*innen im Rahmen eines mehrtägigen Präventionsprogramms zur Stärkung von Selbstbestimmung und persönlichem Schutz.

In alters- und entwicklungsangemessenen Übungen setzten sich die Schüler*innen mit ihren eigenen Gefühlen und persönlichen Grenzen auseinander. Wahrnehmungs- und Bewegungsspiele boten Möglichkeiten, unterschiedliche Situationen zu erleben und angemessene Reaktionen auszuprobieren.

Wahrnehmen – entscheiden – handeln

Ein wichtiger Schwerpunkt lag darauf, eigene Empfindungen ernst zu nehmen. Die Schüler*innen beschäftigten sich damit, Situationen einzuschätzen, Entscheidungen zu treffen und ein deutliches „Nein“ auszudrücken.

Dabei wurden unter anderem Fragen aufgegriffen wie:

  • Wie fühlt sich eine Situation für mich an?
  • Möchte ich das oder möchte ich das nicht?
  • Wie kann ich meine Grenze deutlich machen?
  • Wo kann ich Hilfe bekommen?
  • Welche Personen sind für mich vertrauensvolle Ansprechpartner*innen?

Auch der Umgang mit Geheimnissen wurde thematisiert. Die Schüler*innen wurden darin bestärkt, sich einer vertrauten Person mitzuteilen, wenn ihnen etwas unangenehm ist, sie sich unsicher fühlen oder sie Unterstützung benötigen.

Selbstbestimmung stärken

Präventionsarbeit bedeutet für uns, Schüler*innen in ihrer Selbstbestimmung, Wahrnehmungsfähigkeit und Handlungssicherheit zu stärken. Sie sollen erfahren, dass ihre persönlichen Grenzen wichtig sind, dass sie Nein sagen dürfen und dass sie sich Unterstützung holen können.

Das damalige Präventionsangebot wurde mit Unterstützung einer Stiftung und unseres Fördervereins ermöglicht.

Mut tut gut – und zu wissen, dass die eigenen Gefühle und Grenzen ernst genommen werden, ebenso.