Freiarbeit als Form offenen Lernens

In einigen Klassen ist die Freiarbeit als Lernform fest im Unterricht verankert. Grundlage des Unterrichts ist eine vorbereitete Lernumgebung: Durch Bereitstellung vielfältiger Materialien in (möglichst) offenen Regalen oder Schränken sollen die Schülerinnen und Schüler zu sinnvollem Tun angeregt werden. Kern der Freiarbeit ist die freie Wahl des Materials, ferner des Arbeitsplatzes und der Sozialform (Einzelarbeit oder Partnerarbeit). Wichtigstes pädagogisches Prinzip ist die Selbsttätigkeit. Diese offene Unterrichtsform ermöglicht Differenzierung hinsichtlich Interessen, Leistungsfähigkeit und Lerntempo.

 

Der Freiarbeit liegen wichtige Regeln zu Grunde: 

  • Ich wähle mein Material selbst aus.
  • Ich beachte die Signale (Triangel und Time-Timer) zur Abgrenzung der Arbeitszeit.
  • Ich arbeite leise.
  • Ich bitte um Hilfe wenn nötig. 
  • Zum Schluss stelle ich meine Arbeit den Anderen vor.

Im Materialangebot können verschiedene Lernbereiche Berücksichtigung finden:
Umgang mit Mengen und Größen, Lesen und Schreiben, feinmotorische Übungen, Wahrnehmungsübungen, logisches Denken sowie Gestaltungsaufgaben.
Die Schülerinnen und Schüler wählen ihr Material zum Beginn anhand von Bildkarten aus. Zum Abschluss des Unterrichts tragen sie mit Hilfe eines Stempels ein, welche Aufgabe sie bearbeitet haben.